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Freiberufler, Selbständige und Autoren als Marke: Mit wenig Aufwand viel erreichen, Reich werden und 10 Kilo in 2 Wochen abnehmen! Teil 1

Gut, das war jetzt gemein. Ich wollte nur Ihre Aufmerksamkeit. Und die habe ich jetzt ja. Dann kann ich ja beichten, dass Sie mit meinen Tipps weder ruckzuck reich werden, noch durch das Lesen dieses Artikels 10 Kilo in 2 Wochen abnehmen. Was aber stimmt: Sie können als Personenmarke tatsächlich mit wenig Aufwand im Internet mehr erreichen als manch großes Unternehmen. Jetzt aber ernsthaft und zurück zum Thema!
Die Verlockung ist groß: schnell eine Facebook-Page angemeldet, ein Blog installiert, ein fröhliches “Hello World!” gepostet – und schon rollt der Rubel. Nun ja, das ist Wunschdenken. Denn die Realität sieht anders aus: Einmal die Woche verirrt sich ein Like zu uns Freiberuflern, die Zugriffe auf den eigenen Blog entwickeln sich eher mau, und die Kommentare auf Postings und Blogbeiträge kommen zwar zuhauf, sind aber nichts weiter als Spams. Irgendetwas ist da falsch gelaufen – dabei wären die Voraussetzungen doch eigentlich ideal.

Human brand: Willkommen im Zeitalter der digitalen Mensch-Marke
Ein Kennzeichen des digitalen Zeitalters ist eine Demokratisierung des Zugriffs auf Öffentlichkeit. Da steht im Kern das Blog des Malermeisters Meier gleichberechtigt neben dem Webauftritt eines großen Industrieunternehmens. Der Vergleich hinkt natürlich etwas bei näherer Betrachtung: Große Industrieunternehmen können deutlich mehr Ressourcen aktivieren als es unser armer Malermeister nach Feierabend kann, es gibt Budgets für Marketingmaßnahmen, um Traffic zu generieren, und zur Not kauft man sich einen Stapel SEO-Experten, während Malermeister Meier sich von seinem Neffen in das Mysterium der Suchmaschinenoptimierung einführen lässt.

Malerbetrieb Trynoga
Bild 1.1 “Der Malerbetrieb Trynoga bloggt” heißt es hier. Und zwar sehr professionell, mit einem sehr persönlichen Stil, der dem Inhaber Sascha Trynoga ein Gesicht gibt. Beeindruckend auch die Menge an Social Media Kanälen, die bespielt werden – und allesamt mit viel Sinn, etwa das Pinterest-Board vom “Malermeister 2.0″ mit tollen Bildreferenzen. Quelle: http://blog.malertrynoga.de/

Der entscheidene Punkt: Mensch spricht mit Mensch, nicht mit Marke
Gerade durch Social Media aber zeigt sich eine alte Binsenweisheit bestätigt: Mensch spricht lieber mit Mensch, Authentizität gewinnt am Ende. Denn wer könnte besser für einen sprechen als man selbst? Dies ist ein Vorteil, den Malermeister Meier eindeutig gegenüber einem großen, anonymen Industrieunternehmen hat: Er hat ein Gesicht, eine Identität. Kommunikation mit ihm in der direkten Ansprache funktioniert, während man auf den anonymen, von Presseabteilungen betriebenen Fanpages der Industrie erst einmal gar nicht weiß, wen man da eigentlich anspricht. Und dieser kleine Unterschied kann bei allen Nachteilen der entscheidende Vorteil sein, den es auszuspielen gilt.

Einschub: Hier kocht der Chef
Dieser Vorteil (und die unten aufgeführten Tipps und Hinweise) gilt natürlich nicht nur für den Einzelkämpfer, sondern auch für Unternehmen, denen ihr Chef eine ganz eigene Note geben kann. Dennoch sehe ich einen Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und Kommunikationsauthentizität (man möge mir dieses Wortungetüm verzeihen, aber es trifft die Sache nun einmal am besten).

Essen kommen!Bild 1.2 Blog von Ludger Freese, Inhaber der Fleischerei Freese in Visbek, im “schönen Oldenburger Münsterland?” – und ein tolles Beispiel für ein sehr persönliches, aber auch sehr informatives Blog für Nicht-Vegetarier, mit massenhaft Tipps, aber auch gut gemachten Aufforderungen zur Nutzer-Interkation. Quelle: http://blog.fleischerei-freese.de/

Bildquelle: Flickr Louish Pixel
Google

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eBookDer obenstehende Text ist ein Auszug aus dem kostenlosen Blogger-E-Book “SEO und Social Media im Einsatz”, ein Projekt von Hanser update.

Hier die Inhalte und Autoren:
“Die SEO und Social Media taugliche Website” von Christina Fuchs
“Blogs für den Leser schreiben, für den Robot optimieren” von Doris Schuppe
“Social Media Newsrooms” von Robert Weller
“Linkaufbau – mehr als nur ein Link” von Janina Schmitt
“Storytelling und Social Media – Geschichten digital und transmedial erzählen” von Pia Kleine Wieskamp
“Youtube und SEO” von Hannes Schleeh
“Shitstorms: Erfolgreiche Krisenkommunikation in Social Media” von Nicole Huber
“Social Media Guidelines: sinnvoll oder überflüssig?” von Falk Hedemann
“Hashtags, Graphsearch und Co”. von Manuel Ziegler
“Freiberufler, Selbständige & Autoren als Marke” von Steffen Meier

Blogger-E-Book-SEO-und-Social-Media-im-Einsatz-downloaden4

 Das E-Book darf man übrigens kostenlos herunterladen, konsumieren, empfehlen und im eigenen Netzwerk weiterverteilen!

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3 Kommentare

  1. Pingback: Was der Meier meint... | Der Malerbetrieb Trynoga aus Wuppertal bloggt.

  2. Klasse Artikel lieber Herr Meier,

    es tut sich immer mehr die Frage auf “Wer kann es sich noch leisten, nicht in den Social Medias aktiv zu sein”, um seinem Unternehmen durch authentische Kommunikation aus dem Unternehmen heraus (Blick hinter die Kulisse), eine großartige Sichtbarkeit zu ermöglichen.

    Viele, farbige Grüße aus Hannover,

    Matthias Schultze

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