Letzte Woche rief die Anti-AdBlocker-Aktion großer Medienhäuser bzw -angebote wie Spiegel Online, sueddeutsche.de, faz.net, zeit.de und golem.de große Empörung in der Blogosphäre hervor.
Hintergrund war die Bitte, keine technischen Maßnahmen (also AdBlocker-Software) einzusetzen, die auf den Websites eingesetzte Anzeigenbanner unterdrückt. Spiegel Online dazu: “Gegenwärtig verweigern etliche Nutzer Nachrichtenseiten wie SPIEGEL ONLINE ihre wichtigste Einnahmequelle: die Anzeigen. Adblocker verhindern bei rund 25 Prozent aller Seitenaufrufe, dass Werbung ausgeliefert wird.” Argumentiert wurde mit der Erhaltung und dem Ausbau der “Qualität und Vielfalt unserer Berichterstattung”. Gefolgt von einer sehr langen, detaillierten Anleitung, wie man AdBlocker abschalten könne.
Auch wenn andere Medien etwas ausführlicher in ihrer Argumentation waren – der Ärger ließ nicht lange auf sich warten, und zwar in Form vieler, teils auch sehr polemischer Blogbeiträge. Die Argumentation war dabei so diffus wie vielschichtig, aber im Kern ging es darum, dass man sich von dieser Werbeform belästigt fühle und den Teufel tun werde, AdBlocker abzuschalten. Weiterlesen →








