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FRIDAY FIVE der Kalenderwoche 24: Perlen im Web trotz böser Algorithmen | Meier-meint.de
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FRIDAY FIVE der Kalenderwoche 24: Perlen im Web trotz böser Algorithmen

Fridayfive

Heute einmal keine üblichen Friday-Five-Linktipps der Woche – sondern unter dem Eindruck des Miriam Meckelschen Vortrags auf der AKEP/BuchTage in Berlin, in dem sie sich Sorgen über unsere mentale Einengung durch webbasiert gesteuerte Empfehlungen machte, eine kleine Beobachtung am Straßenrand des Internets.

Als Onliner tut man sich ja immer etwas schwer mit der belle literature – man rast von rss-Feed zu rss-Feed, von Tweet zu Tweet (die Informationsströme, wie sie Leander Wattig kürzlich bei einem Vortrag am Bild eines Flußdeltas anschaulich machte – man mag in so etwas auch ertrinken können), auf dem Nachttisch liegen Bücher über App-Programmierung, Social Media Marketing oder tomatige Projektmanagement-Tipps. Und doch entdeckt man im Web kleine Perlen des „Schöngeistigen“, die es einen in den buchgierigen Fingern jucken lassen.

Etwa das kleine Blog Lesestunde. Das Prinzip ist einfach, deswegen ein Auszug aus dem blogeigenen „How To“:
„Hier werden Listen veröffentlicht von Twitterern, die gern etwas vorlesen möchten. Wer etwas vorgelesen haben möchte, schaut durch das Angebot hier, klickt auf den Twitternamen des Vorlesers und schreibt ihn über einen Reply oder eine Direktnachricht an. Was und wann vorgelesen wird, das macht miteinander aus. Und wer von Euch wen dann anruft, das macht ebenfalls miteinander aus…Jeder von Twitter kann mitmachen und jemandem etwas vorlesen oder sich etwas vorlesen lassen.“

Einfach schön…klein, viral, munter, lebendig.

http://lesestunde.tumblr.com/

Oder eine spontan von Kollege Wolfgang Walz auf Facebook ins Leben gerufene Gruppe #lieblingsbücher – jeder schreibt spontan, welches Buch im Warum gefallen hat, man tauscht sich aus, und sieht, wie Empfehlungsmanagement (und -marketing) auf das perfekteste funktioniert. Menschen, denen ich vertraue, erzählen mir, was sie lesen – und verlängern damit die Liste der Bücher, die man einmal im Leben lesen möchte, um einige laufende Meter.

Zwei, wie ich finde, wunderschöne kleine Aktionen, die erst durch die humane Nutzung der Techniken und Mechanismen des Webs richtig zur Entfaltung kommen. Frau Meckel, Herr Schirrmacher – das Web engt uns nicht ein, es eröffnet uns Möglichkeiten, die wir vorher in rein analogen Zeiten nie hatten. Vernünftig nutzen, nicht verdammen – das sollte unser Leitbild sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar

  1. Oh Steffen – das versöhnt mich mit ganz vielem. Miriam Metaebene Meckel solls lesen und nie wieder diesen unsäglichen Vortrag halten und alle sind froh. Danke für Deine Weisen Worte!

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