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(Kostenloser) Workshop User Stories für potenzielle Nutzer für Verlagskollegen an der Hochschule der Medien Stuttgart am 10.2.2017!

dilbertBei Interesse E-Mail an: schlueter@hdm-stuttgart.de

Inhalt: Mit potenziellen Anwendern aus Verlagen werden User Stories erarbeitet und diskutiert. Im Ergebnis entstehen in der Gruppe validierte User Stories, die durch die gemischte Zusammensetzung der Teilnehmer bereits in einem ersten Schritt verallgemeinert sind.
Teilnehmer: Verlagsmitarbeiter aus unterschiedlichen Verlagen und Abteilungen aus verschiedenen Hierarchieebenen.
Ablauf des Workshops
1) Einführung in die Methode Design Thinking und das Format User Stories
2) Erste Runde: Erstellung von User Stories Teamarbeit (2-3 P.)
3) Diskussion / Review der User Stories
4) Zweite Runde: Erstellung von User Stories
5) Diskussion / Review der User Stories
6) Scribbles zum Frontend (individuell oder in Kleingruppen)
7) Diskussion der Scribbles
Dauer: 1 Arbeitstag (10.00-17.00)
Leitung und Betreuung des Workshops: Schlüter/Forster

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Elevforlaget: Selfpublishing für Schüler in Norwegen

ElevforlagetIn Norwegen ging eine Selfpublishing-Plattform an den Start, intiiert vom Verlegerverband und Schulbuchverlagen, deren Ziel unter anderem die Sensibilisierung Jugendlicher für den Wert verlegerischen Arbeitens und des Urheberrechts ist. Ein spannendes Projekt und Zeit für ein Interview mit dem zuständigen Projektmanager, Kjetil Nordengen.

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Ausgabe 2/2017 des “digital publishing report” #dpr kostenlos zum Download

dpr_cover_2_17Die Ausgabe 2/2017 des “digital publishing report” #dpr ist verfügbar. Mit neuen Metadaten-Reports, Artikeln über Elefvorlaget (Selfpublishing für Schüler in Norwegen), Snapchat, E-Commerce-Trends 2017, Marketing mit Whatsapp, Hashtag-Strategien für Instagram, einem Grundlagenbeitrag zu Customer Experience Management, Videoplattformen im Social Web im ausführlichen Vergleich, Storytelling (Wie Geschichten Produkte verkaufen), einem Bericht zur APE und Überlegungen zum Journalism Project von Facebook sowie einem Werkstattbericht zu den Social Media-Aktivitäten des Penguin Verlag.
Schmankerl fürs Auge: die komplette Ausgabe ist durchgehend mit der Manga-Figur Danbo illustriert.

Die aktuelle Ausgabe steht hier zum kostenlosen Download bereit

Noch verfügbare Ausgaben:

Heft 1/2017

Heft 5/2016

Heft 4/2016

Heft 3/2016

Heft 2/2016

Heft 1/2016

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Ausgabe 1/2017 des “digital publishing report” #dpr kostenlos zum Download

dpr1_17_coverHere we are: Die Ausgabe 1/2017 des “digital publishing report” #dpr ist verfügbar. Mit aktuellen Trends in Marketing, Kommunikation und Journalismus, einer Glosse zu den Kollateralschäden des E-Book-Zeitalters, einer Studie zu digitalen Mediendienstleistern, dem Data Driven Recruiting, Snapchat, Blogs und Literaturvermittlung, einem Rückblick auf das Schweitzer E-Book Forum, Social Media bei Reclam Verlag und dem aktuellen Facebook Ranking der Buchverlage.

 

 

Die aktuelle Ausgabe steht hier zum kostenlosen Download bereit:
http://www.digitalpublishingreport.de/dpr_Heft1_2017.pdf
Noch verfügbare Ausgaben:
Heft 5/2016
http://www.digitalpublishingreport.de/dpr_Heft5_2016.pdf
Heft 4/2015
http://www.digitalpublishingreport.de/dpr_Heft4_2016.pdf
Heft 3/2016
http://www.digitalpublishingreport.de/dpr_Heft3_2016.pdf
Heft 2/2016
http://www.digitalpublishingreport.de/dpr_Heft2_2016.pdf
Heft 1/2016
http://www.digitalpublishingreport.de/dpr_Heft1_2016.pdf

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Ferienlektüre: Wie wärs mit dem digital publishing report?

dpr_santa-clausBald wird es ruhiger, wenn die Weihnachstage überstanden sind und Silvester noch vor der Tür steht. Zeit zum Durchatmen, zum geistigen Durchlüften, für Ohrensessel und eine Tasse Tee oder Kaffee. Wer partout keine Lektüre zur Hand hat, der kann sich ja die möglicherweise verpassten Ausgaben des “digital publishing report” zu Gemüte führen, die alle hier zum kostenlosen Download zur Verfügung stehen.

Also, wer sich für Themen wie Künstliche Intelligenz und Data Based Publishing, Open Access und OER, E-Book-Märkte, Audience Development und Storytelling, Schule und Lernen im digitalen Wandel, E-Mail-Marketing, Suchmaschinen, Mobile und Apps, agiles Projektmanagement, Growth Driven Design, Verlage und Social Media und vieles mehr interessiert:

Ausgabe 5/2016

Ausgabe 4/2016

Ausgabe 3/2016

Ausgabe 2/2016

Ausgabe 1/2016

Nachtrag: Sollte es mit dem PDF Probleme in der Darstellung geben, am besten das PDF herunterladen und die Datei öffnen!

In diesem Sinne auch schon geruhsame Weihnachten und guten Rutsch und auf ein Neues in der KW 2/2017!

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Buch-Verlage auf Facebook: Ranking November 2016

Facebook Ranking der BuchverlageVor etwa zwei Jahren gab es ein Projekt zusammen mit dem Institut für Kreativwirtschaft der Hochschule der Medien: die Erfassung der Facebook-Aktivitäten der Buchverlage. Das Projekt konnte leider nicht fortgesetzt werden – nun gibt es im Rahmen meines Projekts “digital publishing report #dpr” eine Neuauflage. Deswegen hier unkommentiert und nicht tiefer analysiert das Ranking der Top 50 der Buchverlage auf Facebook, wer mehr wissen möchte, abonniere kostenlos den #dpr – einfach E-Mail an info@digital-publishing-report.de. Und Entschuldigung für die Verspätung, im Vorweihnachtsstress bleibt dann doch immer einiges liegen – leider auch das Ranking.
Die Auswertung erfolgte mittels des FanPageKarma-Tools, die entsprechenden Meßfaktoren finden sich hier. Als Rankingfaktor wurde das “Engagement” verwendet, da dieser Faktor am besten die Interaktionsrate und -qualität zwischen Seite und Nutzern widerspiegelt.

Rang Page Anzahl Fans Engagement Gesamtanzahl Reaktionen, Kommentare, Shares
1 Drachenmond Verlag 12344 10,45% 37930
2 Ankerherz Verlag 77471 4,37% 100357
3 Asmussen Verlag 1702 3,26% 1348
4 Dr. Oetker Verlag 3151 2,39% 1957
5 Septime Verlag 1621 2,36% 1121
6 Lappan Verlag 7131 2,24% 4753
7 HarperCollins Germany 11769 2,03% 6947
8 Arco Verlag 290 1,75% 140
9 Betanien Verlag und cbuch.de 657 1,70% 329
10 Eisermann-Verlag – Fantasy 1587 1,42% 654
11 Gerth Medien Bücher 2409 1,38% 990
12 MANTIKORE-VERLAG 1317 1,31% 514
13 TESSLOFF VERLAG 3395 1,28% 1272
14 OCM Verlag 257 1,24% 95
15 Ahead and Amazing Verlag 264 1,24% 97
16 Bilgerverlag 378 1,24% 138
17 mitp 1118 1,13% 370
18 Amrun Verlag 3424 1,08% 1080
19 Kneipp Verlag Wien 512 1,05% 154
20 Gerstenberg Verlag 1933 0,96% 546
21 edition keiper 1570 0,95% 446
22 astikos Verlag 752 0,95% 211
23 Klartext Verlag 8942 0,87% 2322
24 Verlag Urachhaus 1555 0,84% 389
25 MIRA Taschenbuch 25564 0,82% 6314
26 C. Bertelsmann Verlag 9489 0,80% 2262
27 August Dreesbach Verlag 412 0,78% 97
28 Ronin – Hörverlag 335 0,75% 75
29 Ebner Verlag 349 0,71% 73
30 Diogenes Verlag 14146 0,70% 2935
31 °LUFTSCHACHT Verlag 1981 0,64% 376
32 Thieme liebt Physiotherapeuten 25291 0,60% 4523
33 CORA Verlag 25588 0,59% 4480
34 Hinstorff Verlag 714 0,56% 117
35 Literaturverlag DROSCHL 1890 0,56% 316
36 Lektora-Verlag 1362 0,55% 224
37 DÖRLEMANN VERLAG – Verlag für Literatur und Sachbuch 2572 0,55% 423
38 Prolibris Verlag 546 0,54% 89
39 Loewe Verlag 17772 0,53% 2820
40 Splitter Verlag – Comics für Erwachsene 4240 0,53% 671
41 Cross Cult – Comics & Romane 11655 0,53% 1804
42 Ueberreuter Verlag GmbH 2515 0,53% 389
43 Eichborn Verlag 8256 0,52% 1270
44 Vogel Business Media 1756 0,51% 266
45 Hobbit Presse 4296 0,50% 646
46 Thieme liebt Ergotherapeuten 8763 0,50% 1313
47 Gmeiner-Verlag 2433 0,47% 344
48 Insel Verlag 8834 0,47% 1229
49 YAEZ Verlag GmbH 1231 0,46% 169
50 Lausch Medien 3108 0,46% 420
51 Suhrkamp Verlag 32628 0,46% 4510
52 Thienemann-Esslinger Verlag 10995 0,46% 1480
53 Verlag Monika Fuchs 534 0,45% 72
54 Bastei Lübbe 46802 0,44% 6161
55 TVG Verlag 253 0,44% 33
56 mare 4671 0,44% 610
57 Lingen Verlag 988 0,44% 121
58 MaroVerlag 882 0,44% 114
59 RWS-Verlag 364 0,42% 46
60 VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG 509 0,42% 64
61 FinanzBuch Verlag 1153 0,42% 144
62 Verbrecher Verlag 7995 0,41% 980
63 Schirner Verlag 12897 0,41% 1600
64 Acabus Verlag 1684 0,41% 202
65 Verlagsgruppe Oetinger 26446 0,41% 3252
66 transcript Verlag 3382 0,41% 406
67 Chicken House 5073 0,40% 611
68 Edition Moderne 965 0,40% 115
69 Hädecke Verlag 1591 0,40% 189
70 Mankau Verlag GmbH 10217 0,39% 1178
71 Kosmetik international Verlag GmbH 5925 0,38% 682
72 Kynos Verlag 2244 0,38% 255
73 DVA Verlag 4256 0,38% 481
74 Thieme liebt Medizinstudenten 33727 0,38% 3808
75 Heyne Verlag 54945 0,37% 6117
76 Wallstein Verlag 2196 0,37% 241
77 oekom verlag 1906 0,37% 208
78 Beltz & Gelberg 7164 0,36% 778
79 edition fünf 1239 0,35% 130
80 Schaltzeit Verlag 587 0,35% 61
81 Oetinger Media 4433 0,34% 457
82 btb Verlag 9087 0,34% 926
83 Coppenrath Verlag 7368 0,34% 748
84 Verlag Freies Geistesleben 1586 0,34% 158
85 Tulipan Verlag 2105 0,33% 208
86 art&words 303 0,33% 30
87 Wörterseh Verlag 1225 0,33% 119
88 TOKYOPOP Deutschland 29735 0,33% 2911
89 Goldmann Verlag 49066 0,33% 4733
90 JUMBO Verlag 2171 0,33% 212
91 Styriabooks 1781 0,32% 173
92 Papierfresserchens MTM-Verlag 1531 0,32% 149
93 humboldt Verlag 579 0,32% 56
94 Edition Ruprecht 280 0,32% 27
95 Jung und Jung Verlag 2452 0,32% 235
96 Verlag Galiani Berlin 2357 0,32% 223
97 Mixtvision Verlag 5254 0,31% 491
98 GABAL Verlag 1113 0,31% 102
99 Matthes & Seitz Berlin 6051 0,30% 548
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Die Digitale Wochenschau KW 50 #dpr

Digitale WochenschauAn dieser Stelle und unter dem Label “Digitale Wochenschau” erscheinen Kuriositäten, Trends und Entwicklungen aus dem digitalen Alltag eines Verlagsmenschen.
Die “Digitale Wochenschau” ist Bestandteil des “digital publishing report”, der alle 14 Tage kostenlos erscheint und unter www.digital-publishing-report.de ebenso kostenlos bezogen werden kann.

Kroatien wird zur freien Lese-Zone
Journalisten und ihr Hang zu möglichst reißerischen Headlines – dann kann es passieren, dass Kroatien eben mal schnell zur freien (elektronischen) Lese-Zone wird: „Croatia Becomes First Free Reading Zone Country in the World“ titelt etwa das Online-Magazin „croatiaweek“. Tatsächlich geht es darum, dass ein israelisches Unternehmen, Total boox, eine Leseplattform anbietet, im Moment mit Ausrichtung auf Bibliotheken und Büchereien, um deren digitale Inhalte sinnvoll aufbereitet anzubieten. Weiterlesen →

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Tooltipp: Revue – kuratieren und Newsletter erstellen

revueEines der immer noch effektivsten Instrumente für Marketing und Leser-Kontakt ist die gute alte Tante E-Mail. Nun ist es heutzutage keine Kunst mehr, auch ausgefeilte Newsletter zu erstellen und zu versenden, inklusive automatischer Anmeldung, Abmeldung und Nutzer-Tracking. Eines der auch hierzulande am häufigsten eingesetzten Programme vor allem auch für kleinere Budgets ist der (amerikanische) Platzhirsch MailChimp.
Technik ist das eine, das inhaltliche Erstellen eines Malings oder Newsletters das andere. “Revue” bietet hier eine spannende und (in der Basisversion) kostenlose Möglichkeit, Inhalt aus eigenen Kanälen wie Facebook oder Twitter zu kuratieren und in ein Mailing einzubauen – immerhin gibt es auch Nutzer, die nicht dauernd in diesen Kanälen unterwegs sein, die ein “Best of” schätzen und die man eben per E-Mail besser erreicht. Das Ganze kombiniert mit der Möglichkeit, in Revue eigene, dort erstellte Inhalte ergänzend einzubauen – und zwar mit ähnlicher Leichtigkeit wie das Bloggen auf Medium geschieht.
In der kostenlosen Version ist Revue funktional recht umfangreich, aber beschränkt auf 200 Empfänger. In weiteren, kostenpflichtigen Upgrades, die aber preislich überschaubar sind, lässt sich die Empfängerzahl bis zu 10.000 erhöhen und einiges wie Farbgebung editieren – oder das Revue-Logo in den Mailings entfernen.
Die Handhabung ist dabei extremst simpel und selbsterklärend – da haben moderne Entwickler wirklich sehr viel dazugelernt. Revue ist vor allem dann interessant, wenn man Mailings/Newsletter einmal in einer Zielgruppe testen möchte. Beispiel könnte ein Verlag sein, der für eine bestimmte Klientel ein Social-Media-Angebot aufbaut oder eine etwas längerfristige Marketing-Aktion plant. Einfach in Revue die Best-Of-Tweets oder -Facebook-Posts per Klick integrieren, in Reihenfolge bringen, ein paar eigene Bilder und Texte hochladen oder direkt in Revue schreiben – fertig.

Der Service findet sich hier: www.getrevue.co

Dort lassen sich auch viele Beispiele finden, ansonsten einfach einmal austesten. Der Kreativität ist eigentlich keine Grenze gesetzt.

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revue3

 

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Die Digitale Wochenschau KW 49 #dpr

Digitale WochenschauAn dieser Stelle und unter dem Label “Digitale Wochenschau” erscheinen zukünftig Kuriositäten, Trends und Entwicklungen aus dem digitalen Alltag eines Verlagsmenschen.
Die “Digitale Wochenschau” ist Bestandteil des “digital publishing report”, der alle 14 Tage kostenlos erscheint und unter www.digital-publishing-report.de ebenso kostenlos bezogen werden kann.

Lesen an der Wand mit Dirror
dirrorTechnologische Innivation kennt man ja so: in USA erdacht, in China zusammengelötet. Insofern ist der digitale Spiegel “Dirror” schon allein deswgen eine Besonderheit: er ist ein deutsches Produkt. “Das Produkt wird in Deutschland gefertigt…DIRROR ist der weltweit erste marktfähige digitale Spiegel. Mit Hilfe eines riesigen FULL HD Multi-Touch-Displays, einer speziellen Spiegelbeschichtung sowie der neuesten Sprachsteuerung, lässt sich DIRROR auf einzigartige Art und Weise bedienen und ermöglicht so das Internet und alle digitalen Anwendungen in einer völlig neuen Art und Weise zu erleben.” Netflix, Nachrichten, Facebook – nun kann man sich streiten, wer so etwas im Stehen konsumiert, andererseits gab es schon vor Jahren spannende Konzept-Studien über einen Badezimmerspiegel, Zähneputzen und kurz mal News checken gibt ja schon eher Sinn. Vor allem aber ist Dirror der lebende Beweis dafür, dass die Zahl der digitalen “Touchpoints”, an denen der Nutzer zum Beispiel mit Inhalten in Berührung kommt, permanent zunehmen und immer diverser werden. Mehr unter www.dirror.com

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Die Digitale Wochenschau KW 47 #dpr

Digitale WochenschauAn dieser Stelle und unter dem Label “Digitale Wochenschau” erscheinen zukünftig Kuriositäten, Trends und Entwicklungen aus dem digitalen Alltag eines Verlagsmenschen.
Die “Digitale Wochenschau” ist Bestandteil des “digital publishing report”, der alle 14 Tage kostenlos erscheint und unter www.digital-publishing-report.de ebenso kostenlos bezogen werden kann.

Books in Browser-Wars: IDPF und W3C
Zum Thema Zusammengehen der beiden Standardisierungsorganisationen (IDPF für ePub, W3C für Web) gab es ja in der letzten Ausgabe des digital publishing report Hintergrundinformationen – auch zu der Tatsache, dass relativ spät einige Verteidiger der Eigenständigkeiten des IDPF auf die Barrikaden gingen, allen voran Steve Potash von Overdrive mit einer Petition. Man darf sich dabei aber nichts vormachen – den Wenigsten geht es dabei um die Hoheit der Verlage über ihr ureigenes Format. Hier geht es darum, wer vom verlustfreien E-Book-Lesen im Web Vor- oder Nachteile hat. Und offen gesagt ist die Empörung vieler jetzt angeblich Betroffener nicht ganz nachvollziehbar, das Open Web-Projekt wird auch hierzulande schon lange diskutiert und der Merger ist auch nicht vor zwei Wochen vom Himmel gefallen. Da hätte man durchaus früher einmal hinhören können. Letzten Endes ergeben sich für digitale Leser völlig neue Möglichkeiten, wenn zum Lesen eines validen E-Books nur noch ein Browser benötigt wird – Standardausstattung jedes Rechners, Tablets und Smartphones.

E-Books am Fernseher
Der Fernseher als Lesegerät für E-Books? Warum nicht, schließlich sind moderne Fernseher auch nichts anderes als mitunter sogar recht leistungsfähige Computer. Und darstellungsfähig, was Apple mit “iBooks StoryTime” unter Beweis stellt. Zielgruppe sind im Moment Kinder, da der Leistungsumfang der E-Books noch recht eingeschränkt ist, wie Nate Hoffelder, Herausgeber von “The Digital Reader”, meint: “It only works with a limited selection of the ebooks (only titles with the Read Aloud feature). These books have are intended for beginning readers and have pre-recorded narration along with automatic page turning. Some titles also have sound effects, and words are highlighted on-screen as they’re read aloud.”
Funktionieren tut das Ganze natürlich erst einmal auf AppleTVs, wie sich das für eine hegemoniale Ökonomie gehört. Aber wer weiß? Inhalte wie die Text-Adventures von Carlsen oder oolipo (siehe dazu die letzte Ausgabe des digital publishing report) würden auf einem SmartTV sicher genauso reibungslos funktionieren wie diese ersten Kinderbücher.

Die EU spricht zum Thema “Ausleihen von E-Books”
Vor wenigen Tagen hat sich der Europäische Gerichtshof mit diesem Thema beschäftigt und kam zu folgendem Schluss: “In today’s judgment, the Court of Justice first notes that there is no decisive ground allowing for the exclusion, in all cases, of the lending of digital copies and intangible objects from the scope of the directive. That conclusion is, moreover, borne out by the objective pursued by the directive, namely that copyright must adapt to new economic developments. In addition, to exclude digital lending entirely from the scope of the directive would run counter to the general principle that a high level of protection is required for authors.
Dass dies Verlagen sicher nicht in allen Fällen gefallen würde war offensichtlich wenn man an das Thema “Digitale Ausleihe” der letzten Jahre denkt. Prompt haben auch die UK Publishers Association und die Federation of European Publishers Widerspruch eingelegt. Sehr nett zu lesen, da emotional und mitunter polemisch, ist Nate Hoffelders Einschätzung im Artikel “Publishers Whine About EU eBook Lending Ruling” (http://ow.ly/RXBS3067yh1).

Facebook Live im Einsatz bei Verlagen
meyer_fb_liveDie Live-Übertragung von Events auf Facebook, mit einfachsten Mitteln – warum kein Marketinginstrument für Verlage. Etwa hier die Lesung von Nathan Hills “Geister” in der Münchner Buchhandlung Lehmkuhl durch den Piper Verlag – immerhin wurde der Beitrag 20mal geteilt und bekam 3.226 Aufrufe – ein solches Publikum muss man mit einer normalen Buchhandlungs-Lesung erst einmal erreichen!
Auch Autoren greifen immer mehr zu diesem Mittel, etwa Stephenie Meyer (genau, die Auslöserin der Vampirromantikwelle), die am 18. November ihr neues Buch “The Chemist” auf Facebook vorstellen wird.
Michael Kamleitner, Geschäftsführer von swat.io, hat hierzu in dieser Ausgabe des digital publishing report einen einführenden Artikel zu Facebook Live geschrieben.

Roboter, Daten und Verleger
verleger_automatisierungIn der dritten Ausgabe des digital publishing report gibt es ja einen kleinen Schwerpunkt zu diesem Thema. Generell beschäftigen (völlig zu Recht) die Implikationen von Datenerhebungen, Automatisierungen und Künstlicher Intelligenz unsere Gesellschaft, auch die öffentlich-rechtlichen Medien, die eine ganze Themenwoche dazu veranstalteten. Für verschiedene Berufsgruppen hatte die ARD einen “Futuromat” gebaut, der sagen konnte, wieviel Prozent der spezifischen Tätigkeit bereits heute von Maschinen übernommen werden konnte. Ob man als Verleger 23% nun aber als gut oder schlecht interpretiert…

 

Chatbots leben ewig
Das Thema Künstliche Intelligenz und Messaging Systeme, sogenannte Chatbots, hängen naturgemäß eng zusammen (siehe dpr #1). Und das Thema “Unsterblichkeit” ebenso. Klingt zunächst faustisch, aber laut Guardian haben Wissenschaftler der Universität von Leeds begonnen, Figuren der nicht mehr fortgeführten Sitcom “Friends” zu digitalisieren und kommunikationsfähig zu machen. Und diese leben dann, solange es Elektrizität auf diesem Planeten gibt.

Wenn Manager auf Bäume klettern … Mythen der Personalentwicklung und Weiterbildung
So der Titel eines Buchs von Uwe Peter Kanning, Diplom-Psychologe und Professor an der Hochschule Osnabrück. Der Pabst-Verlag, in dem dieses schon 2013 erschienen ist, beschreibt den Inhalt folgendermaßen: “Jährlich werden in Deutschland etwa 50 Milliarden Euro in Personalentwicklung und Weiterbildung investiert. Allerdings erreichen kritischen Schätzungen zufolge nur etwa zehn Prozent der Maßnahmen die angestrebten Ziele. Mitarbeiter erhalten Weiterbildungen, die methodisch mangelhaft oder überflüssig sind. Die Umsetzbarkeit in den Arbeitsalltag bleibt meist auf der Strecke.
Die hohe Nachfrage hat der Personalentwicklungsbranche einen Boom beschert, der auch sehr fragwürdigen Methoden den Markt eröffnet. Hier bietet man so ziemlich alles feil, was sich denken lässt – und manches jenseits der Vorstellungskraft aufgeklärter Zeitgenossen. Diverse abenteuerliche Methoden fordern den Glauben an fragwürdige Ideologien und Unterwerfung unter ein Regime der Unvernunft.
Selbsternannte Experten schicken Mitarbeiter in die Wildnis, damit sie dort lernen, wie man Konflikte im Büro löst. Andere glauben, man könne durch ein Wochenende mit einem Pferd zu einer besseren Führungskraft werden. Wieder andere reden ihrem Kunden ein, die Persönlichkeit des Geschäftspartners ließe sich an dessen Augenbewegungen ablesen. Outdoor-Trainings und Methoden wie das Neurolinguistische Programmieren gehören heute in vielen Unternehmen zu den selbstverständlichen Instrumenten der Personalentwicklung, obwohl ihr Nutzen nie überzeugend belegt wurde.
Ziel des vorliegenden Buches ist es, einige dieser Ansätze aus wissenschaftlicher Sicht zu hinterfragen. Uwe P. Kanning belegt, dass die meisten außer viel heißer Luft und einem offensiven Marketing kaum etwas zu bieten haben. Viele der als Wahrheit gepredigten Thesen sind unhaltbar. Im günstigsten Fall erwartet die Teilnehmer nutzloses Entertainment, im ungünstigen Fall Verdummung.” Vielleicht eine Lese-Empfehlung für die Personalabteilung?

Lese-Liste für Innovatoren
Im Rahmen eines Online-Kurses des MIT zum Thema “Innovationsmanagement” (an dem zufälligerweise der Herausgeber des digital publishing report teilnimmt) hat der zuständige Kursleiter, Professor Eugene Fitzgerald, eine Lese-Liste zusammengestellt, die sicher auch für den einen oder die andere Leser/in hier nicht uninteressant sein dürfte. Kleiner Geschenktipp zu Weihnachten und sich selbst eine Freude machen?

  • Thomas Kuhn, “The Structure of Scientific Revolutions”
  • Clayton Christensen, “The Innovator’s Dilemma”
  • Jon Gertner, “The Idea Factory: Bell Labs and the Great Age of American Innovation”
  • Fitzgerald, Wankerl, Schramm, “Inside Real Innovation”
  • Riorden and Hoddeson, “Crystal Fire: The Invention of the Transistor and Birth of the Information Age”
  • Shane, “The Illusions of Entrepreneurship: The Costly Myths that Entrepreneurs, Investors, and Policy Makers Live By”
  • Schumpeter, “Capitalism, Socialism, and Democracy”
  • Drucker, “Post-Capitalist Society”
  • Atkinson and Ezell, “Innovation Economics”
  • Zachary, “Endless Frontier: Vannevar Bush, Engineer of the American Century”
  • Jackson, “Inside Intel”
  • Malone, “Bill and Dave”
  • Kaplan, “Start-up”
  • Shiller, “Irrational Exuberance”
  • Manes and Andrews, “Gates”
  • Taleb, “Fooled By Randomness”
  • Nasar, “Grand Pursuit”