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Elfchen, #nixnetz, ein Roger und eine finnische Suppe auf der Leipziger Buchmesse #lbm14 #bilder | Meier-meint.de
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Elfchen, #nixnetz, ein Roger und eine finnische Suppe auf der Leipziger Buchmesse #lbm14 #bilder

Leipzig, Buchmesse

Leipzig, Buchmesse

Sie reicht zwar bis ins 17. Jahrhundert zurück, aber eins muss man Leipzig lassen: so buntwuseligtrubelig, wie die Buchmesse ist, hat sie rein gar nichts Verstaubtes. Eher etwas von einem Staubsauger: sie zieht einen mit Verve hinein, wirbelt einen durch – und spuckt einen hinten wieder aus. Ach ja, und Autoren und Leser und Bücher und überhaupt sind auch da. Und die „Branche“. Vor allem die…ein Schnelldurchlauf.

Zunächst aber – nichts besser, als eine Messe mit einer anderen zu beginnen: am Mittwoch nämlich mit einem Besuch und Branchendialog (Buchleute treffen Digitalos, sehr spannend) auf der Cebit in Hannover. Ein Verbandstermin, wie ich für den einen oder die andere hier nochmal betonen möchte 😉
Abgerundet wurde das Ganze durch den inzwischen traditionellen AKEP-Rundgang, der über Microsoft, Fujitsu und SAP zu einem CMS-Garden führte, sehr spannend und jedem AKEPler zu empfehlen.

Regenschirme, Magenta, auf der Cebit

Kontrastreich waren denn auch beide Messe-Konzepte: während sich die Cebit auf den sogenannten „Entscheider“ fokussierte, ist die Leipziger Buchmesse nach wie vor erfolgreich eine Besucher-Messe. Konkret konnte man in Hannover entspannt herumflanieren, während es in Leipzig mitunter interessant war, in welche Halle einen die Menschenmassen gerade spülten. Meist nicht die, in die man gerade wollte.

Die Leipziger Buchmesse war auch aktiver Teilnehmer der Aktion #nixnetz. Termine auszumachen mit „Wegen dem Treffpunkt telefonieren wir uns noch zusammen“ waren fatale Fehlentscheidungen. Lustigerweise war das Telekom-Netz weniger betroffen, was dessen Nutzer auf einmal hochgradig begehrt machte („Kann ich mir mal den Handy ausleihen?“ – „Schleich dich!“ – „Biiiiiitte!“)…

Ein einsames Manga, ganz allein...

Ein einsames Manga, ganz allein…

Mangas: die hatte man dieses Jahr erfolgreich in Halle 1 weggesperrt. Schade eigentlich. Die waren ja doch immer ein Hingucker oder ImWegSteher. Man rennt eben doch lieber in ein Elfchen als in einen ungepflegten Autor beim beliebten Spiel „Wie komme ich am Schnellsten von Halle 1 zu Halle 4? Platz da!“.

A propos Elfchen. Nun, nicht wirklich, aber zumindest Plüschohren hatte er wieder an, dieser Messe-Berichterstatter mit dem falschgeschriebenen „Meier“ als Nachnamen (gut, für Letzteres kann er nichts). Zumindest war er so gut sichtbar, sicher für den einen oder anderen ein Benefit – wer in seine Kolumne wollte, umschlich die Plüschohren, wer nicht, konnte sie grosszügig umfahren. Claudia Mittnacht stehen solche Ohren übrigens sehr gut, auch wenn man sie (also die Ohren) dieses Jahr leider nicht zu Gesicht bekam.

Menschen, herumirrend

Menschen, herumirrend

Auch gut sichtbar: Roger Willemsen, ein schlicht und einfach perfekt distinguierter Gentleman des deutschen Autorenzirkus. Schöne Szene, wie zwei mittelalte Damen an ihm und seinem Jackett herumzupften und -putzten („Wo hast du dich denn wieder herumgetrieben? Du hast gleich ein Fernseh-Interview! Ferkel!“) und er ein verschmitztes Grinsen im Gesicht („Ich hab im Sandkasten gespielt, aber das verrat ich euch nicht“).
Die Dialoge sind natürlich nur hineininterpretiert, aber vermutlich sehr nah an der Wahrheit.

Wolfgang Tischer (hip) mit Matthias Matting

A propos distinguiert: Wolfgang Tischer hatte mit Sicherheit den Titel „Hippstes Outfit der Messe“ mit einem rostbraunen Anzug und giftgrünem T-Shirt. Der Damenwelt um mich herum hats jedenfalls gefallen. Muss ich mir für die nächste #lbm notieren, mein schwarzer Business-Fummel ist definitiv out.

Weniger hip, aber nett, weil unauffällig: der Messe-Auftritt des Gastlandes Finnland. Highlight dabei die „finnische Suppe“, die Mittags hungrigen Aspiranten gereicht wurde, und die auch ganz lecker war, auch wenn die Ingredienzen nicht zu identifizieren waren. Salmiakki war jedenfalls keiner drin, Leipäjuusto auch nicht.

Das Buch könnte fast von mir sein...isses aber nicht

Das Buch könnte fast von mir sein…isses aber nicht

Zimmer-Schlüssel vom Polarverlag wurden @krimimimi und mir dann von Stefan Möller überreicht – leider erschloß sich mir aus der Viralaktion nicht so ganz, ob das jetzt der Zugang zu einem Hotelzimmer, einem Gewinn o.ä. war. Ich warte jedenfalls mal ab.

Gladiatoren oder Autoren? Daumen hoch oder runter?

Gladiatoren oder Autoren? Daumen hoch oder runter?

Volker Oppmann war dieses Mal mit einem Stand für sein Log.os-Projekt vertreten und hatte ebenfalls eine Viralaktion im Gepäck: Tütchen mit Gras-Samen, also grassroot, spread the gras und so. Führte aber zu mehrdeutiginteressanten Dialogen am Stand, die eher unisono nach „Willst du Gras?“ klangen. Gut, manchmal berauscht einen die Branche ja wirklich.

#twittagessen mit Genusshasi und Twilhelmine

#twittagessen mit Genusshasi und Twilhelmine

Selbstverfreilich gab es auch ein #twittagessen, von Steffi Leo organisiert – wobei einem schon auffällt, dass die Aktion immer noch nett ist, aber die Notwendigkeit dazu, als sich etwa auf der Frankfurter Buchmesse so etwas wie ein Flash-Mob auf der Agora ergab, misstrauisch beäugt und kommentiert von den Buchmesse-Granden, scheint nicht mehr so sehr gegeben zu sein. Vielleicht müssen wir uns jetzt nicht mehr explizit zusammenrotten, weil wir viele sind?

Kein Manga, aber auch kein Besucher

Kein Manga, aber auch kein Besucher

Und natürlich gab es vieleviele nette Gespräche (und auch Gratulationen), die ich hier alle gar nicht aufzählen kann und will – viele spannende Projekt- und Ideen-Diskussionen, die zeigen, dass in der Branche durchaus etwas „geht“, auch wenn nicht jeder dabei dicke Backen macht. Es kam allerdings auch zu Bankähnlichen Geschäften, Andy Artmann, die 20.- Euro schreib ich auf deinen Schuldschein 😉

Noch lacht der Andy...

Noch lacht der Andy…

Zu einer spontanen Kunstaktion kam es dann zum guten Schluß noch bei Monsenstein und Vannerdat respektive Ruckzuckbuch.de. Beuys hätte mit Sicherheit seine helle Freude an der Installation gehabt, als Publikumsmagnet im Sinne von „Kunst, Bier und Buch“ eine feine Sache. Die Würstchen wurden allerdings aus der Installation entfernt, man wollte bei MV keine Verwerfungen mit Vegetariern oder Veganern riskieren.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Ist das Kunst oder kann das weg?

Ruhepunkt, Fels in der Brandung und Schulter zum Anlehnen war wieder einmal der Stand der Kollegen der UTB. Dafür seid bedankt und geherzt!

Fels, Brandung und so

Fels, Brandung und so

Und hier eine kleine Bildergalerie:

 

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